Ich kann mich sehr gut an meine Zeit im Expatriate-Management eines großen Automobilkonzerns erinnern: Es war kurz vor Weihnachten - die Zeit zu der viele Assignees in die Heimat reisen und Familie besuchen - und eine Expatpartnerin schneite unangemeldet ins Büro.

Sie war einigermaßen aufgelöst und startete sofort mit Beschwerden, die ich so oder so ähnlich schon viele Male gehört hatte: „Nie ist der Personalbereich in Deutschland erreichbar, der Personalbereich in z.B. China ist inkompetent, der sog. COLA (Cost of Living allowance) ist zu niedrig, die Tochter habe einen Schnitt am Fuß, der im tropischen Klima Indiens nicht verheilt, der Sohn hat in Dubai keine Chance weiter Fußball zu spielen etc.

Das Vernünftigste schien mir, die Tür zu schließen mit einem „bitte nicht stören Schild“ zu schmücken und zwei Becher Kaffee zu besorgen. Auf meine Bitte, einfach mal von vorne anzufangen, platzte sie weinend heraus: „Mich gibt es nicht mehr! Ich werde meinen Mann und meine Kinder verlassen und wieder zurückkommen!“

Für Menschen, die nie selbst als Expatpartner oder Partnerin im Ausland waren oder die nie in diesem Kontext gearbeitet haben, mag dies exaltiert und übertrieben anspruchsvoll klingen. So ein Auslandseinsatz ist doch toll, ein echtes Abenteuer. Ich hatte als Leiterin Expatmanagement Asia/Arabia jedoch viele Familien zerbrechen sehen. Oft sind die Expats selbst unter einem enormen Druck in kürzester Zeit in der neuen Funktion Fuß zu fassen und Veränderung zu bewirken und damit kaum zuhause. Die Partner jedoch haben die große Verantwortung für das emotionale Ankommen im neuen Zuhause zu sorgen: für die Kinder, den Partner und sich selbst.

Und häufig vergessen Sie, dass es auch noch sie selbst gibt.

Und sobald sie dies feststellen spüren sie meist erstmals, dass sie aus ihrem bisherigen sozialen Gefüge gefallen sind. Die Zeitverschiebung macht Telefonieren fast unmöglich. Eigene berufliche Ziele werden auf Eis gelegt. Es gibt keine Kollegen, mit denen sich mal rasch plaudern lässt. Und dann gelingt es auch den Kindern nicht immer sich rasch an die neue Umgebung zu gewöhnen. All dies kann sehr belastend sein.

Und ich war schon damals der Meinung, dass dies nicht so sein muss!

Mit dem Expat Partner Coaching möchte ich Expat Partnern die Möglichkeit geben sich die „wunden“ Punkte näher zu betrachten und gemeinsam rausfinden, welche „Pflaster“ zur Heilung beitragen. Mit dem Entwickeln eigener Ziele entsteht meist auch Klarheit darüber, was man verändern will. Dieses Mobilisieren der eigenen Stärken führt auch zu einem positiveren Erleben des neuen Alltags!

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