Häufige Fragen
Was ich mache & für wen
Ich begleite Organisationen und Führungsteams, die merken, dass sich etwas verändern muss — aber noch nicht genau wissen, wo sie sinnvoll ansetzen sollen. Ich schaue hin, stelle unbequeme Fragen und arbeite mit dem, was wirklich da ist. Das Ergebnis sind selten fertige Lösungen — sondern bessere Entscheidungen und konkrete nächste Schritte.
Für Führungsteams und Organisationen, die an einem Wendepunkt stehen. Das kann eine Nachfolge sein, ein Kulturbruch, wachsende Spannungen im Team oder die Frage: Wie wollen wir eigentlich zusammenarbeiten? Ich arbeite mit Unternehmen aus Industrie, Sozialwirtschaft und dem öffentlichen Sektor — und mit Einzelpersonen in Führungsverantwortung.
Ich bringe keine Methode mit, die ich über jede Organisation lege. Ich bringe eine Haltung: Verstehe erst, was wirklich nicht stimmt — bevor du zum Werkzeug greifst. Das habe ich als KFZ-Mechanikerin gelernt, als Psychologin vertieft und über 15 Jahre in Prozessbegleitung und Führung bei Daimler erprobt. Heute ist es der Kern meiner Beratungsarbeit.
Mit beiden. Kulturelle Fragen und Führungsdynamiken sind nicht an Unternehmensgröße gebunden. Ich habe mit mittelständischen Betrieben genauso gearbeitet wie mit Konzernen, mit Sozialunternehmen und Behörden. Entscheidend ist nicht die Größe — sondern ob die Frage ernst gemeint ist.
Wie ich arbeite
Sie beginnt mit einem Gespräch — 30 Minuten, unverbindlich. Darin schauen wir gemeinsam: Worum geht es wirklich? Was haben Sie schon versucht? Und macht eine Zusammenarbeit Sinn? Wenn ja, entwickeln wir gemeinsam, was als nächstes sinnvoll ist. Es gibt kein Standardprogramm, das ich über jede Organisation lege.
Ich arbeite systemisch — das heißt: Ich schaue auf Wechselwirkungen, nicht auf Einzelpersonen. Ich nutze Liberating Structures, den LINC Personality Profiler und andere Werkzeuge — aber immer als Mittel, nie als Selbstzweck. Was zählt, ist ob es wirkt. Nicht ob es einen schicken Namen hat.
Ja. Ich konzipiere und begleite Führungskräfteworkshops, Führungsseminare und Strategieklausuren — als Einzelformat oder als Teil eines längeren Prozesses. Früher habe ich auch umfangreiche Personalentwicklungsprogramme aufgebaut und durchgeführt. Heute arbeite ich meistens auf der Ebene, die einen Schritt tiefer liegt: Was soll sich durch die Entwicklung eigentlich verändern?
Beides. Viele Gespräche und Coachings finden remote statt. Workshops und längere Prozessbegleitung sind meistens vor Ort sinnvoller — das merkt man spätestens, wenn es um Dynamiken im Raum geht. Ich bin in Saarbrücken ansässig und arbeite im gesamten DACH-Raum.
Schwerpunkte & Themen
Future Literacy ist die Fähigkeit, Zukunft bewusst zu nutzen — statt sie einfach über sich ergehen zu lassen. Die meisten Organisationen handeln nach Zukunftsbildern, die sie nie wirklich gewählt haben. Die kamen mit dem Markt, mit der Branche, mit dem, was man so macht. Future Literacy macht diese Bilder sichtbar — und damit veränderbar. Das verändert, wie Teams entscheiden. Nicht irgendwann, sondern direkt.
Kollegiale Führung bedeutet: Verantwortung geht dorthin, wo Kompetenz und Überblick am größten sind — nicht automatisch zur Person mit dem höchsten Titel. Das klingt simpel. Ist es aber nicht, weil es mehr Rollenklarheit braucht, nicht weniger. Sinnvoll ist das immer dann, wenn eine einzelne Führungsperson zu viel trägt, Teams eigenverantwortlicher werden sollen — oder wenn klassische Hierarchien die Arbeit eher bremsen als ermöglichen.
Ja, oft schon. Deshalb fange ich nicht mit Kulturleitbildern an. Ich schaue darauf, was Menschen in einer Organisation tatsächlich tun — welche Entscheidungen sie treffen, wie sie mit Spannungen umgehen, was unausgesprochen bleibt. Kultur zeigt sich im Verhalten, nicht in Hochglanzbroschüren. Da setzt meine Arbeit an.
Liberating Structures sind 33+ Methoden für Meetings, Workshops und gemeinsames Arbeiten. Die Grundidee: nicht weniger Struktur, sondern eine andere — eine, bei der nicht immer dieselben fünf Prozent reden und der Rest wartet, bis es vorbei ist. Jede Methode lässt sich in wenigen Minuten erklären und sofort ausprobieren, ohne Moderationsausbildung und ohne großen Vorbereitungsaufwand. Das ist kein Zufall: Sie sind bewusst so gebaut, dass auch Einsteigerinnen und Einsteiger sie direkt einsetzen können. Was sich verändert, ist nicht das Thema — sondern wie Menschen miteinander denken. Auch leise Stimmen sind beteiligt. Und Meetings enden öfter mit echten Ergebnissen statt mit dem Gefühl, dass man das auch per E-Mail hätte klären können.
Strategieentwicklung ist oft der erste Schritt — ich begleite Führungsteams dabei, Orientierung zu schaffen und Entscheidungen zu treffen: Wohin wollen wir? Was lassen wir bewusst sein? Was ändern wir? Meine Arbeit geht dann einen Schritt weiter: Ich schaue, was eine Strategie im Alltag bewirkt — oder was sie verhindert. Meistens liegt der Unterschied nicht im Plan, sondern in den Annahmen dahinter.
Praktisches
Ich begleite Organisationen und Führungsteams, die merken, dass sich etwas verändern muss — aber noch nicht genau wissen, wo sie sinnvoll ansetzen sollen. Ich schaue hin, stelle unbequeme Fragen und arbeite mit dem, was wirklich da ist. Das Ergebnis sind selten fertige Lösungen — sondern bessere Entscheidungen und konkrete nächste Schritte.
Ich arbeite überwiegend alleine. Für größere Projekte arbeite ich mit ausgewählten Kolleginnen und Kollegen zusammen, mit denen ich eine ähnliche Haltung teile: Christiane Weber, Simona Kirsch und das Team von SoKomm. Dann aber so, dass es für Sie transparent und klar ist, wer was macht.
Automobil und Zulieferer, Sozialwirtschaft, öffentliche Verwaltung, Hochschulen, Logistik, Pharma, Handel. Die Liste ist lang — und das liegt daran, dass Führungs- und Kulturfragen branchenübergreifend ähnliche Muster haben. Ich bringe zwar Branchenexpertise mit., relevanter ist allerdings die Fähigkeit, schnell zu verstehen, was in einem System wirklich passiert.
Ja, ich bin zertifizierte INQA-Coaching-Beraterin. INQA-Coaching ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, das kleinen und mittleren Unternehmen ermöglicht, professionelle Beratung zu Arbeitsgestaltung, Führung und Organisationsentwicklung in Anspruch zu nehmen — mit erheblicher finanzieller Unterstützung. Für Unternehmen, die förderberechtigt sind, ist das ein direkter Weg, Beratungsleistungen zu nutzen, die sonst möglicherweise außerhalb des Budgets liegen. Ob Ihr Unternehmen die Voraussetzungen erfüllt, klären wir unkompliziert im ersten Gespräch.
Wenn Sie merken, dass sich etwas verändern muss –
aber noch nicht klar ist, wo Sie ansetzen sollen:
Dann lassen Sie uns gemeinsam darauf schauen.
30 Minuten unverbindlich